Institut für Automation und angewandte Informatik

4M2020

  • Ansprechpartner:

    Dr. Steffen G. Scholz 

  • Projektgruppe:

    PIA

  • Förderung:

    EU, FP7 NMP, Grant Agreement number 608843

  • Partner:

    KIT; CEA, C-Tech, University of Birmingham, Fotec, IPC, VTT

  • Starttermin:

    01.09.2013 

  • Endtermin:

    31.08.2016

Programm: EU, FP7 NMP

Beschreibung:

 

 

 

 

 

 

 

 

Das europäische FP7 Projekt 4M2020 (engl. Advanced Manufacturing of Multi-Material Multi-Functional Products Towards 2020 and beyond) baut auf den Erkenntnissen über eine nachhaltige Integration von Mechanismen bzw. Strukturen sowie Innovationsketten auf, welche innerhalb dreier ebener verschiedener Projektcluster generiert wurden, was wiederum langfristige Partnerschaften in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Innovation erzeugt hatte. Die betrachteten Projektcluster befassen sich mit multifunktionalen, miniaturisierten Produkten und deren Anwendungen in den industriellen Bereichen Energie, Medizin, Optoelektronik und Mikrooptik, gedruckte Elektronik sowie der Ultrapräzisionstechnik.

Im Rahmen des Projekts 4M2020 soll durch Kommerzialisierung dieser breiten Produktpalette mitsamt den zugehörigen Wertschöpfungsketten und Produktionsplattformen die Basis der technologischen Forschung und Produktdemonstration gestärkt werden. Wichtig hierbei ist die Durchführung im Rahmen eines koordinierten Vorgehens, um das sogenannte „Tal des Todes“ zu überwinden. Das Projekt wird qualitativ hochwertige Forschung aus diesem Schlüsselbereich koordinieren, welche entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit Europas ist. Dies sollen durch Förderung und Nutzung der drei wichtigsten Trends realisiert werden, welche die Entwicklung neuartiger multi-funktionaler und miniaturisierter Produkte und deren zugrunde liegenden Schlüsseltechnologien (engl. key enabling technologies, KETs) untermauern:

  • Fortschritte bei der Entwicklung neuer funktionaler Materialien
  • Innovativer Werkzeugkasten für konstruktive (bottom-up) und ablative (top-down) Strukturierungstechnologien
  • Konvergenz ehemals getrennter Basistechnologien

Dies soll die gegenseitige Bereicherung moderner Produkt-orientierter Fertigungsplattformen entlang der fünf Bereiche zu Forschung, Entwicklung und Innovation erleichtern und die Bildung von Partnerschaften fördern. Dieses neugeschaffene R&D+I Umfeld bietet einen großen Mehrwert für alle Interessensgruppen, indem die Schlüsseltechnologien heterogen im Kontext der jeweiligen spezifischen Anforderungen an Technologie und Produkt kombiniert werden können.