Institut für Automation und angewandte Informatik

Willkommen am Institut für Automation und angewandte Informatik

Das Institut für Automation und angewandte Informatik (IAI) ist ein Forschungsinstitut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF). Es betreibt Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet innovativer, anwendungsorientierter Informations-, Automatisierungs- und Systemtechnik für zukunftsfähige Energiesysteme sowie komplexe Industrie- und Laborprozesse. In interdisziplinären Arbeitsgruppen wird an vollständigen Systemlösungen gearbeitet, wobei alle Entwicklungsphasen vom Konzeptentwurf über Modellbildung und Simulation, die Prototyperstellung bis zur praktischen Erprobung, auch unter industriellen Bedingungen, durchschritten werden können. Neuartige, wiederverwendbare Methoden und Werkzeuge, die im Rahmen der Systemerstellung entwickelt und eingesetzt werden, sind weitere Ergebnisse.

Die Arbeiten des IAI sind in die Programme „BioGrenzflächen in Technologie und Medizin“, „Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen“, „Erneuerbare Energien“, „Supercomputing & Big Data“, „Speicher und vernetzte Infrastrukturen“, „Science and Technology of Nanosystems“ sowie „Technologie, Innovation und Gesellschaft“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren integriert.

Die Vorhaben am Institut werden in Kooperation mit Partnern aus Industrie, Verwaltung und anderen Forschungseinrichtungen im In- und Ausland bearbeitet. Das Institut ist u.a. an Projekten der EU, verschiedener Bundes- und Landesministerien, der DFG, der AiF und der deutschen Industrie beteiligt. Die Mitarbeiter des Instituts sind vielseitig in Normungsgremien, Fach- und Gutachtergremien sowie Programmkomitees aktiv.

News | Newsarchiv

Der Zauber der Daten – HIDAs DatenanimationenM. Schmitz/Neoanalog
Der Zauber der Daten – HIDAs Datenanimationen für den re:publica Campus 2020 in Berlin

Zwei unserer Promovierenden der Graduiertenschule Helmholtz Information and Data Science School for Health (HIDSS4Health) tragen mit der „Datenspende“ aus ihrer Forschungsarbeit dazu bei, dem Künstler die Schaffung von Animationen und Visualisierungen für einen Zugang zur modernen datengetriebenen Forschung zu ermöglichen. Vojtech Kumpost versucht mit mathematischen Modellierungen zu verstehen, wie biologische Kontrollmechanismen funktionieren, die unsere innere Körper-Uhr steuern. Katharina Löffler möchte mit Methoden des maschinellen Lernens berechnen, wie sich Zellkerne bewegen, um genauere Kenntnisse über die Entwicklung von Organen oder die Entstehung von Krankheiten zu ermöglichen.

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zKIT, Magali Hauser
Landesumweltminister Untersteller zu Besuch am KIT

Am Donnerstag, den 6.8. hat der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Franz Untersteller, im Rahmen seiner Sommertour das KIT besucht. Zunächst stand ein Besuch des Energy Lab 2.0 an und im SEnSSiCC-Gebäude (Smart Energy System Simulation and Control Center) und dessen Leitwarte informierten sich die Besucher über den Stand des Digitalisierungsprojektes „Visualisierung der Energiewende in Baden-Württemberg“ (ViEW-BW). Begleitet wurden die Gäste während der ganzen Tour vom Vizepräsidenten für Innovation und Internationales des KIT, Prof. Thomas Hirth.

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Optimierungsergebnisse aus einem PyPSA-Eur-Modell
PyPSA – Open-Source-Software für die Energiewende

Die Helmholtz-Gemeinschaft stellt mit der Helmholtz Energy Computing Initiative (HECI) eine Plattform zur Verfügung, auf der zugangsfreie Benchmarks, skalierbare Methoden, realistische Daten sowie Open-Source-Software für die Projektierung und Optimierung künftiger Energiesysteme bereitstehen. An HECI beteiligen sich auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IAI mit der Entwicklung der Open-Source-Software „Python for Power System Analysis“ (PyPSA) als ein Werkzeug für die Simulation von Stromnetzen.

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apl. Prof. Dr.-Ing. Markus Reischl
apl. Prof. Dr.-Ing. Markus Reischl

Wir gratulieren Herrn PD Dr.-Ing. Markus Reischl zur Ernennung zum außerplanmäßigen Professor der Fakultät Maschinenbau am Karlsruher Institut für Technologie. Herr Markus Reischl ist Leiter der Arbeitsgruppe Maschinelles Lernen für Hochdurchsatzverfahren und Mechatronik (ML4HOME) im Fachgebiet Automatisierte Bild- und Datenanalyse (AIDA) am Institut für Automation und angewandte Informatik. Er erhielt die Venia Legendi im Jahr 2017 nach Vorlage seiner Habilitationsschrift „Eine umfassende Methodik zur automatisierten Auswertung von bildgebenden Hochdurchsatzverfahren“.

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Forschungsausschreibung „MINT-Innovationen“ 2020
Forschungsausschreibung „MINT-Innovationen“ 2020

Das Forschungsprojekt ‚Energiepaketbasiertes Stromnetz für die „All Electrical Society“‘ wurde im Rahmen der Forschungsausschreibung „MINT-Innovationen“ 2020 der Vector Stiftung für eine Förderung ausgewählt. Ziel des Projektes ist es, das Stromnetz fit für eine sich im Rahmen der Energiewende abzeichnende „All Electrical Society“ zu machen, welche für ein Energiesystem der Zukunft basierend auf 100 % erneuerbarer Energie charakteristisch ist. Ziel der Ausschreibung ist, Projekte mit einer Anschubfinanzierung von bis zu 100.000 Euro in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu unterstützen.

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apl. Prof. Dr.-Ing. Lutz Gröll
apl. Prof. Dr.-Ing. Lutz Gröll

Wir gratulieren Herrn PD Dr.-Ing. Lutz Gröll zur Ernennung zum außerplanmäßigen Professor der Fakultät Maschinenbau am Karlsruher Institut für Technologie. Herr Lutz Gröll ist Leiter der Arbeitsgruppe Systemtheorie und Regelungstechnik im Fachgebiet Fortschrittliche Automatisierungstechnologien am Institut für Automation und angewandte Informatik. Er erhielt die Venia Legendi im Jahr 2014 nach Vorlage seiner Habilitationsschrift „Methodik zur Integration von Vorwissen in die Modellbildung“.

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Coronavirus: Reproduktionszahl genauer geschätztRalf Mikut
Coronavirus: Reproduktionszahl genauer geschätzt

Forscher des KIT entwickeln neue Methode mit akausalem Sieben-Tage-Filter zur Bestimmung des R-Werts bei Infektionskrankheiten.

Es wurde eine Methode zur Schätzung der Reproduktionszahl vorgestellt, die Zeitverzögerungen vermeidet und wochentagsbedingte Schwankungen kompensiert. Dazu setzen die Wissenschaftler ein akausales Filter mit einer Filterlänge von sieben Tagen ein, das nicht nur vergangene und gegenwärtige, sondern auch zukünftige Werte verwendet.

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Logo DaNa4.0
Aus DaNa2.0 wird DaNa4.0

Nach einem erfolgreichen Abschluss des Projektes DaNa2.0 im Dezember 2019 startete am 01.03.2020 DaNa4.0: Daten zu Neuen, Innovativen und anwendungssicheren Materialien

DaNa4.0 ist ein Wissenschafts-Kommunikationsprojekt, das sich mit der Sicherheit von neuartigen Materialien beschäftigt. Das Projekt befasst sich mit Fragen, ob bestimmte Materialien für Mensch und/oder Umwelt schädlich sein könnten oder ob und wie Mensch und Umwelt mit diesen Materialien in Kontakt kommen könnten. Komplexe, toxikologische Fragestellungen aus der aktuellen Materialforschung werden allgemeinverständlich aufbereitet und für Nicht-Wissenschaftler (interessierte Verbraucher, Journalisten, Politiker, NGOs etc.) verständlich präsentiert.

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